„Der Weg hinter der Bretterwand“

Frau Buchbauer ist schon seit einigen Jahren Lehrerin für Deutsch und Französisch am Gymnasium Hohenschwangau. Sie schrieb bereits mehrere Theaterstücke für das Schultheater und natürlich liegt ihr das Schreiben auch aufgrund ihrer Tätigkeit als Deutschlehrerin. Dieses Jahr veröffentlichte Sie ihr erstes eigenes Buch, die Weihnachtsgeschichte „Der Weg hinter der Bretterwand“.

In einem Interview mit Frau Buchbauer wollte ich mehr über den Inhalt und die Entstehung ihres Buches erfahren. Lest selbst…  

Der Inhalt

Es ist eine Weihnachtsgeschichte. Ein Mann mittleren Alters hilft beim Ausmisten und stößt auf einen Wegweißer, der die Richtung nach Weihnachten anzeigt. Dies tut er zunächst als schöne Weihnachtsdekoration ab. Doch der Wegweißer lässt ihm keine Ruhe mehr. Der Mann beschließt in die angezeigte Richtung zu gehen. Dort stößt er auf einen geheimen Gang. Unterwegs begegnen ihm „Gestalten“ wie der Weißelf und der Kuchenwärter. Auch einige Herausforderungen erwarten ihn auf seinem Weg nach Weihnachten. Ob er Weihnachten letztlich findet und dadurch auch Antworten auf seine ganz persönlichen Fragen?

Die Idee

Wie ist Sie zu der Idee gekommen? Wie schon erwähnt, hat Frau Buchbauer schon immer gerne Geschichten geschrieben. Seit einigen Jahren schreibt sie ihrem Mann eine Geschichte mit 24 Kapiteln. Jeweils ein Kapitel befindet sich hinter einem der Adventskalendertürchen. Die Inspiration, ein Buch zu schreiben, kam ihr ebenfalls im Zuge eines Adventskalenders, welcher ihr von einem Bekannten geschenkt wurde. In diesem Adventskalender befand sich ein Bild. Beim Betrachten des Bildes wurde ihr sofort bewusst, dass sie über die Situation, die das Bild zeigt, etwas schreiben müsse.

Der Schreibprozess

Anfangs war es ihr Plan, eine schöne „blödsinnige“ Weihnachtskomödie zu schreiben. Doch während des Schreibens wurde ihr immer mehr klar, dass dieses Buch tiefgehender und emotionaler werden soll.  So wurde aus der eigentlichen Komödie eine Sinnsuche.

Im Dezember 2019 ging es los mit dem Schreiben. Im Februar 2020, im Urlaub in Saint-Malo, wuchs das Buch schließlich um einen großen Teil. So ging es dann immer weiter und die Geschichte vervollständigte sich nach und nach. Im März 2021 begann bereits die Übersetzung ins Französische. Diese schrieb Frau Buchbauer ebenfalls selbst und schickte sie zur Korrektur an Freunde nach Frankreich. Im Frühling 2021 war das Buch endlich bereit für den Druck.

Druck, Veröffentlichung und Design

Zu einer Buchveröffentlichung gehört weitaus mehr als „nur“ den Text zu schreiben. Man braucht einen Verlag, welcher dafür verantwortlich ist, dass das Buch in Läden oder Onlineshops verkauft wird, er kümmert sich um Werbung und um eine gewisse Rechtssicherheit und Vieles mehr. Zusätzlich wird noch eine Druckerei, die den Druck des Buches übernimmt, benötigt. Zu guter Letzt braucht man natürlich auch noch ein passendes Cover.

Frau Buchbauer entschied sie sich schließlich dazu, einen eigenen Verlag zu gründen, da sie sehr viel Herzblut in das Buch gesteckt hat und sich nicht durch Absagen oder Kritik von Verlegern ihre Geschichte schlechtreden lassen wollte. Im Zuge dessen wurde auch ein eigener Onlineshop eigerichtet, auf welchem man das Buch bestellen kann. Das Layout übernahm ihr Bruder. Er illustrierte viele Bilder, die die Geschichte noch lebhafter wirken lassen, sowie natürlich auch das Cover des Buches.  Auf diese Weise ist eine wundervolle Geschichte in Text und Bildern entstanden, die den Leserinnen und Lesern viel Freude bereiten wird.

Buchcover
Blick ins Buch
Klappentext