{"id":701,"date":"2021-12-11T11:42:43","date_gmt":"2021-12-11T11:42:43","guid":{"rendered":"https:\/\/insider.hogau.org\/?p=701"},"modified":"2024-06-29T12:01:46","modified_gmt":"2024-06-29T10:01:46","slug":"keep-calm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/insider.hogau.org\/index.php\/2021\/12\/11\/keep-calm\/","title":{"rendered":"Keep calm"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-text-color\">Bei vielen Frageb\u00f6gen, in welchen pers\u00f6nliche Daten angegeben werden m\u00fcssen, gibt es bei der Frage <em>Beruf <\/em>die Antwortm\u00f6glichkeit <em>Sch\u00fcler.<\/em> Die Schule als Beruf zu werten ist laut <a href=\"https:\/\/clinicum-alpinum.com\/dr-med-marc-risch\">Dr. med. Marc Risch<\/a>, Facharzt f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, definitiv gerechtfertigt, da sich f\u00fcr Sch\u00fcler \u2013 werden die Stunden, die sie pr\u00e4sent im Unterricht sind und die Zeit f\u00fcr Hausaufgaben und Lernen zusammengerechnet \u2013 mindestens eine 40-Stundenwoche ergibt (Quelle: <a href=\"https:\/\/clinicum-alpinum.com\/ratgeber\/schueler-am-limit-erschoepfungsdepression-im-jungen-alter\/\">https:\/\/clinicum-alpinum.com\/ratgeber\/schueler-am-limit-erschoepfungsdepression-im-jungen-alter\/<\/a>). Dass diese hohe Stundenzahl zu Stress f\u00fchren kann, ist deshalb nicht verwunderlich. Zu der Tatsache, dass viele Sch\u00fclerInnen sich selbst sehr hohe Anspr\u00fcche stellen, kommt, dass unsere Gesellschaft, in welcher ein \u201egen\u00fcgender\u201c Schulabschluss nicht mehr ausreicht, stark leistungsorientiert gepr\u00e4gt ist, was den Druck auf die Sch\u00fclerInnen erheblich steigert. Diese Last wird an den weiterf\u00fchrenden Schulen erheblich mehr, jedoch weisen bereits viele Grundsch\u00fclerInnen ein erh\u00f6htes Stresslevel auf. Die Resultate der DAK-Leuphana-Studie legen eine bedenkliche und erschreckende Tatsache dar: Im Alter zwischen elf und 18 Jahren leidet rund jeder dritte Sch\u00fcler an depressiven Verstimmungen. Diese depressiven Verstimmungen sind meist die Folge einer Stressperiode und k\u00f6nnen sich im schlimmsten Fall zu einer Ersch\u00f6pfungsdepression entwickeln. Symptome einer solchen Erkrankung sind zum Beispiel Schlaf- und Konzentrationsst\u00f6rungen, Leistungseinbr\u00fcche in der Schule, physische Beschwerden, ver\u00e4nderte Essgewohnheiten oder ein sozialer R\u00fcckzug (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.schule-und-familie.de\/familie\/tipps-fuer-schule-und-erziehung\/schulstress-und-depressive-verstimmung.html\">https:\/\/www.schule-und-familie.de\/familie\/tipps-fuer-schule-und-erziehung\/schulstress-und-depressive-verstimmung.html<\/a>). Wird eines dieser Symptome wahrgenommen, hei\u00dft es nat\u00fcrlich nicht automatisch, dass eine Ersch\u00f6pfungsdepression vorliegt, denn es ist nat\u00fcrlich normal, dass ein Sch\u00fcler\/eine Sch\u00fclerin beispielsweise vor einer Klausur gestresst oder schlechter gelaunt ist als sonst. Allerdings raten Psychologen dazu, sich lieber vorsorglich professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen, da einerseits Depressionen, je sp\u00e4ter sie erkannt werden, desto schwerer und zeitintensiver zu behandeln sind und andererseits gerade das Kindes- und Jugendalter sehr zukunftsweisend ist und gro\u00dfen Einfluss auf die Schulbildung und die sp\u00e4tere Berufswahl haben kann. Um von einem Therapeuten oder \u00e4hnlichem abzusehen, kann auch schon ein Gespr\u00e4ch mit einem Lehrer, falls m\u00f6glich mit dem Schulpsychologen (bei uns Herr Ripperger) oder den Eltern einen guten Anfang darstellen. Letztendlich geht es bei dem Gespr\u00e4ch, unabh\u00e4ngig mit wem es gef\u00fchrt wird, darum, herauszufinden, woraus die Belastung im Alltag resultiert. Dazu kann sich auch jeder selbst Gedanken machen und sich ein paar einfache Fragen stellen, um so bereits einige Stressfaktoren festzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ist es wichtig, zu wissen, dass es nicht schlimm ist, sich Hilfe zu suchen, wenn es einem nicht gut geht oder man zu gestresst ist. Auch gibt es viele \u00dcbungen und Kurse, die Stress abbauen sollen, wie zum Beispiel Yoga oder Meditation. Wenn du daf\u00fcr aber keine Zeit beziehungsweise keine Lust darauf hast, kannst du auch einfach kleine \u00dcbungen in deinen Alltag einbauen, die stressabbauend wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Folgen findest du ein paar Beispiele daf\u00fcr. Probier sie doch einfach mal aus!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><tbody><tr><td><strong>&nbsp;\u00dcbung 1:<\/strong><br><br>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wann muss ich aufstehen, um gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr alles Notwendige und Gew\u00fcnschte zu haben?<br>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wann m\u00f6chte ich mir w\u00e4hrend des Tages Pausen nehmen?<br>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was kann ich mir am Abend Gutes tun?<br>&nbsp;<br>Situationen, die Stress in uns ausl\u00f6sen, sind meistens nicht konkret, wie z.B. ein wegfahrender Bus. Einen tats\u00e4chlichen Stressausl\u00f6ser stellen eher die Probleme in unserem Kopf dar, wie das Bewusstsein, dass wir f\u00fcr eine Pr\u00fcfung lernen m\u00fcssen oder dass wir noch kein einziges Weihnachtsgeschenk gekauft haben. Wir k\u00f6nnen den meisten dieser Belastungen entgegenwirken, indem wir die Aufgaben direkt erledigen, also beispielsweise gleich Geschenke kaufen gehen. Das Gute daran ist, dass sich dann weniger aufstaut, weil wir jetzt \u201enur noch\u201c f\u00fcr die Pr\u00fcfung lernen m\u00fcssen und so das Stresspotential verringert wird.<br>Eine gute Hilfe stellt hier eine To-Do-Liste dar, durch welche du dir die unbeliebteren T\u00e4tigkeiten einteilen kannst.<br>Merke: Aufschieben stresst dich langfristig mehr als Anpacken!<br>Quelle: <a href=\"https:\/\/hellobetter.de\/blog\/stresspraevention\/\">https:\/\/hellobetter.de\/blog\/stresspraevention\/<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><tbody><tr><td><strong>&nbsp;\u00dcbung 2: Achtsamkeit zum Mitnehmen (Die 5-4-3-2-1-\u00dcbung)<\/strong><br><br>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nimm bewusst 5 Dinge wahr, die du siehst. Welche sind es?<br>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nun widmest du dich dem H\u00f6ren. Widme deine Aufmerksamkeit bewusst 4 Ger\u00e4uschen, die du h\u00f6ren kannst. Welche sind es?<br>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Richte deine Aufmerksamkeit als n\u00e4chstes bewusst auf 3 Dinge, die du k\u00f6rperlich sp\u00fcrst. Welche sind es?<br>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Versuche nun einmal achtsam wahrzunehmen, ob es 2 verschiedene Geschm\u00e4cker gibt, denen du deine Aufmerksamkeit schenken kannst. S\u00fc\u00df, sauer, salzig, bitter oder ein herzhafter Geschmack? Du musst keine Worte f\u00fcr sie finden, aber versuche einmal ganz neugierig, dir eines Unterschieds bewusst zu werden.<br>5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Untersuche nun, was du riechst. Identifiziere 1 Geruch in deiner Umgebung \u2013 vielleicht ist es ein Geruch aus der Natur, deine frisch gewaschene Kleidung oder der Kaffee oder Tee neben dir?<br>&nbsp;<br>Sinn der \u00dcbung:<br>\u2014&gt; Versuche, bei allen Sinnen neutral zu beschreiben, was geschieht, anstatt zu beurteilen, ob Dinge gut oder schlecht, richtig oder falsch sind. Wenn wir bewerten, neigen wir dazu, automatisch und wie gewohnt auf Situationen zu reagieren und so in Stress zu geraten.<br>Quelle: <a href=\"https:\/\/hellobetter.de\/blog\/stresspraevention\/\">https:\/\/hellobetter.de\/blog\/stresspraevention\/<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><tbody><tr><td><strong>&nbsp;\u00dcbung 3: Die Minipause<\/strong><br><br>Die perfekte Minipause, die du immer und \u00fcberall machen kannst, ist eine ganz einfache Atem\u00fcbung.<br>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tief durch die Nase einatmen<br>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Durch den Mund langsam ausatmen<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&gt; Das wars schon!<br>&nbsp;<br>Der Hintergrund dieser \u00dcbung ist, dass wir uns unsere Atmung bewusst machen, da wir sie im Alltag als ganz selbstverst\u00e4ndlich wahrnehmen und deshalb keinen Gedanken daran verschwenden.<br>Das bewusste Atmen hat allerdings eine sehr entspannende Wirkung auf uns, weshalb es sich lohnt, ab und zu inne zu halten sich darauf zu konzentrieren!<br>Quelle: <a href=\"https:\/\/yas.life\/achtsamkeit\/entspannungstechniken\/\">https:\/\/yas.life\/achtsamkeit\/entspannungstechniken\/<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei vielen Frageb\u00f6gen, in welchen pers\u00f6nliche Daten angegeben werden m\u00fcssen, gibt es bei der Frage Beruf die Antwortm\u00f6glichkeit Sch\u00fcler. 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