Gerd Ripperger (ja, ohne b!) – unser Schulpsychologe

Alter: 60 (Aber ganz schön frisch geblieben…) 
Sternzeichen: Schütze 
Traumberuf Fußballprofi 
In drei Worten bin ich…: verträglich, ausgeglichen und fair 
IQ: Ganz schön hoch! 
Ungewöhnliches Hobby: zum Wertstoffhof fahren 
Frühaufsteher? Oh ja! 
In meinem Leben will ich unbedingt noch…: auf ein Schalke-Spiel gehen 
Wie würde ich gerne genannt werden? Rippi! 
Lieblingszitat: „Leben und leben lassen.“ 

Herr Ripperger – unser Schulpsychologe. Man findet ihn meist in seinem Beratungszimmer 312, wenn er nicht gerade Unterricht hat. Denn er ist nicht nur für die Beratung innerhalb der Schule zuständig, sondern unterrichtet auch Deutsch, Ethik und Psychologie. Un genau das ist seiner Meinung nach auch das Erfolgsgeheimnis: Die Schüler lernen ihn schon im Unterricht kennen und verlieren so ihre Berührungsangst. Das Konzept des Schulpsychologen und gleichzeitig des Lehrers bietet aber nicht nur für die Schüler Vorteile, sondern auch für ihn selbst: „Durch die Kopplung von Unterricht und Beratung ist ein Ausgleich geschaffen“, meint Herr Ripperger. Psychiater beispielsweise bewundert er, denn diese müssen diesen Ausgleich komplett selbst schaffen. 

Auch wenn die meisten Schüler aufgrund von Prüfungsangst, Mobbing, Lernproblemen oder Motivationsschwierigkeiten seine Hilfe in Anspruch nehmen, wurde unser Beratungslehrer auch schon mit ernsteren Fällen wie Depressionen konfrontiert. „Ich hatte schon ab und zu mit der Angst zu kämpfen, einer der Schüler würde sich etwas antun“, erzählt er. In schwerwiegenden Situationen werden die Schüler von ihm umgehend an auswärtige Fachleute weitervermittelt.  

Besonders froh macht Herrn Ripperger die positive Entwicklung im Hinblick auf die Stigmatisierung psychischer Krankheiten. Die Veränderung von früher, als es noch peinlich war, zum Schulpsychologen zu gehen, zu heute sieht er als einen extremen Fortschritt der Gesellschaft. an „Heutzutage ist es mehr wie zum Zahnarzt zu gehen“, mein Herr Ripperger. Auch, dass Beratung oft eher Prävention als Intervention sein sollte, liegt ihm sehr am Herzen. Man muss nicht darauf warten, dass etwas passiert, sondern sollte schon im Vorhinein dafür sorgen, dass durch Gespräche und Ähnliches Schlimmeres verhindert werden kann. Seine Türe steht euch immer offen… 

Sein Tipp für´s Leben: Ruhig bleiben und nochmal eine Nacht drüber schlafen!